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Vom Wäscheaum zum Gold

Kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs begann Adolf "Adi" Dassler, in der Wäschekammer seiner Mutter in Herzogenaurach, einem kleinen Vorort von Hamburg, eigene Sportschuhe zu produzieren. 1924 entschied sich sein älterer Bruder Rudolf Dassler, seine Anstellung aufzugeben, um mit Adi die Sportartikel Firma Gebrüder Dassler Schuhfabrik zu gründen. Die Bedingungen in der Wäschekammer ihrer Mutter waren nicht optimal, da die unzuverlässige Stromversorgung manchmal die Schuhproduktion störte.

1936 fuhr Adi Dassler auf einer der ersten Autobahnen der Welt nach Berlin, mit einem Koffer voller Produkte, und überzeugte den amerikanischen Sprinter Jesse Owens, in ihren Schuhen zu laufen. Jesse Owens gewann in den Schuhen der Dassler-Brüder vier Goldmedaillen bei der Meisterschaft, was ihnen schnell einen guten Ruf einbrachte. Die Brüder wurden von weiteren internationalen Stars und Trainern kontaktiert, die an Dassler-Schuhen interessiert waren, und im Jahr vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs verkauften die Brüder jährlich 200.000 Paar Schuhe.

Doch während des Zweiten Weltkriegs entstanden zwischen den Brüdern Meinungsverschiedenheiten, die 1947 zur endgültigen Trennung in der Familienfirma führten. Rudolf Dassler gründete seine eigene Firma, die später als PUMA bekannt wurde, während Adolf Dassler 1949 adidas gründete.

Die drei Streifen dominieren den Markt

1951: Zwei Jahre später erwarb adidas die drei bekannten Streifen der finnischen Sportmarke Karhu Sports. Die drei Streifen waren ursprünglich als Stabilizer an den Seiten der Schuhe gedacht, wurden aber später auf sämtliche Produkte des Unternehmens übertragen und sind heute ein Markenzeichen, das die meisten mit adidas und hoher Qualität verbinden.

1952: In Rom war der Anteil der Athleten, die adidas-Sportschuhe trugen, höher als bei jeder anderen Marke.

1954: Die deutsche Nationalmannschaft gewann im Finale mit 3:2 gegen den Turnierfavoriten aus Ungarn, und das erstmals in adidas-Fußballschuhen mit herausnehmbaren Stollen. Im selben Jahr erreichte die Schuhproduktion beeindruckende 450.000 Paar.

1961: Das Sortiment wurde um Bälle und Sportbekleidung erweitert.

1962: Der klassische und bekannte Trainingsanzug mit drei Streifen oben und unten wurde eingeführt.

1972: Das Kleeblatt-Logo wurde eingeführt und bis 1997 auf allen adidas-Produkten verwendet, als beschlossen wurde, dass das Logo nur noch in der Originals-Kollektion verwendet wird.

1974: Deutschland gewann erneut die Fußballmeisterschaft in adidas-Schuhen und -Kleidung, und bei derselben Meisterschaft waren ganze 80 % aller Spieler in adidas-Kleidung und -Schuhen.

1978: Adolf Dassler starb, und die Führung des Unternehmens wurde an den Rest der Familie übergeben. Sechs Jahre später starb Adis Frau Käthe, und nur drei Jahre nach ihrem Tod starb ihr Sohn Horst im Alter von nur 51 Jahren.

Goldmedaillen, Boxen und Klagen

  • 1996 stellte adidas Ausrüstung für 6.000 olympische Athleten aus 33 Ländern bereit. Diese Athleten gewannen zusammen 220 Medaillen, darunter 70 Goldmedaillen.

  • adidas hat den legendären Boxer Muhammad Ali gesponsert.

  • Der Name adidas kommt von dem Gründer Adolf "Adi” Dassler.

  • Als sich die Dassler-Brüder trennten, lebten sie weiterhin in der Stadt Herzogenaurach. Auch die Bevölkerung der Stadt teilte sich ähnlich wie die Brüder zwischen den beiden Marken. Selbst die beiden Fußballvereine der Stadt waren gespalten – einer spielte in PUMA und der andere in adidas-Schuhen. Die Stadt erhielt den Spitznamen "Die Stadt mit den schiefen Köpfen", da die Menschen oft nach unten schauten, um zu sehen, welche Schuhe andere trugen, wenn sie sich auf der Straße begegneten.

  • In den 1950er Jahren wurde PUMA verklagt, weil sie Sportstars mit Geld anlockten, um PUMA über adidas zu wählen. Weitere Klagen zwischen den Marken der Brüder betrafen Patente, wobei die Brüder sich über den ursprünglichen Erfinder einer bestimmten Technologie stritten. Die beiden Brüder wurden nie wieder gute Freunde, und obwohl sie auf demselben Friedhof begraben sind, sind ihre Gräber so weit wie möglich voneinander entfernt.

adidas produziert heute Kleidung, Schuhe und Ausrüstung für eine Vielzahl von Sportarten. Sie sind weltweit dafür bekannt, Produkte von erstklassiger Qualität zu liefern. Zudem haben die Modekollektionen des Unternehmens beeindruckende Beliebtheit bei Jung und Alt weltweit erlangt.

Darüber hinaus hebt sich adidas durch die Unterstützung einer Vielzahl von großen Sportstars weltweit ab. Die vielen großen Sportstars sind äußerst zufrieden mit adidas und deren umfangreicher Auswahl an Qualitätsprodukten. Bei SPORT 24 hoffen wir ebenfalls, dass Sie mit Ihren adidas-Produkten zufrieden sind - unabhängig davon, welchen Sport Sie ausüben.

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